Zahnfüllungen

Zahnrekonstruktion in professionellen Händen

Wird eine Karies bzw. ein „Loch“ im Zahn entdeckt, so muss die Karies vollständig entfernt werden, um eine weitere Zerstörung des Zahnes zu verhindern. Grundsätzlich hängt es vom Ausmaß des Defekts ab, ob eine Füllung, ein Inlay, eine Teilkrone oder eine Krone hergestellt werden muss, um den Zahn stabil zu rekonstruieren.

Bei kleineren bis mittelgroßen Defekten

bietet sich eine hochwertige Füllungstherapie an, wobei man hier zwischen verschiedenen Werkstoffen unterscheiden kann.

Wir verwenden fast ausschließlich Kunststoffe, so genannte Komposite, als Füllungsmaterialien. Kunststofffüllungen besitzen den Vorteil, mit dem Zahn fest verbunden zu werden und diesen somit zu stabilisieren. Die Haltbarkeit wie auch die Widerstandsfähigkeit gegen Kaukräfte sind außerdem sehr ausgeprägt und denen von Zementfüllungen weit überlegen.

Amalgamfüllung vs. Kunststofffüllung

Anders als die Amalgamfüllung, die gräulich silbrig schimmert, ist die Kunststofffüllung zahnfarben und passt sich somit optisch perfekt an. Die von uns verwendeten Kunststoffe haben verschiedene Farbtöne, die so geschichtet werden, dass sich das Ergebnis optisch nicht vom natürlichen Zahn unterscheidet.

Auch können wir kleine optische Mängel häufig mit zahnfarbenen Kunststofffüllungen unkompliziert beheben und so eine deutliche Verbesserung erreichen. Dies können kleine Lücken zwischen den Frontzähnen sein oder auch schwarze Dreiecke zwischen den Zähnen, die durch den Rückgang von Zahnfleisch zustande kommen.

Aufgrund der Toxizität von Amalgam, verwenden wir dieses Füllmaterial bereits seit vielen Jahren nicht mehr.

© Adobe Stock #310945344 Сергей Кучугурный

Vorher / Nachher Vergleich

Die Abbildung zeigt ein mögliches Behandlungsergebnis nach der Entfernung von Karies und dem Einbringen einer Kunststofffüllung.

Zahnversiegelung

Versiegelung ist der Schutz vor Entstehung von Karies. Der Zahn bekommt quasi einen Schutzhelm auf. Kinder sind prinzipiell einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Wenn man ein erhöhtes Kariesrisiko ableiten kann sollte ein frühzeitiger Schutz erfolgen. Bei dieser Methode wird die Zahnoberfläche mit einem dünnfließenden Kunststoff versiegelt. Dadurch werden die bevorzugten Stellen von Karies, wie Furchen, Fissuren und Grübchen vor dem Eindringen von Bakterien geschützt.

Für mich als Behandler ist es auch beim Thema Versiegelung von hoher Bedeutung individuell auf den jungen Patienten zu schauen. Dies bedeutet, dass es nicht meine Vorgehensweise ist bei Kindern grundsätzlich alle Zähne zu versiegeln.

Eine gründliche Diagnostik, eine ehrliche Abstimmung mit den Eltern und jungen Patienten ist die Basis der Behandlung. Ist die Mundpflege gewährleistet und weisen z. B. nur einige Zähne tiefe Furchen auf, spricht nichts dafür alle Zähne zu versiegeln sondern ausschließlich diese Zähne für die sich eine Notwendigkeit darstellt.

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